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FRITZ!DECT 200: Smart-Home-Steckdose im Kurztest

FRITZ!DECT 200
Die FRITZ!DECT 200 lässt sich per PC, Telefon, Smartphone und MyFritz-Dienst steuern (Bild: AVM)

Erstes Smart-Home-Gerät von AVM im Test

Mit der intelligenten Steckdose Fritz!Dect 200 hat AVM sein erstes Smart-Home-Gerät auf den Markt gebracht. Die intelligente Steckdose ermöglicht das automatische und zeitgesteuerte Ein- und Ausschalten der Verbraucher. Die Steckdose kann per PC, Telefon, Smartphone und über den MyFritz!-Dienst auch unterwegs gesteuert werden. Die Einrichtung im Heimnetz gestaltet sich sehr einfach. Über die Fritz!Box-Oberfläche wird ein Anmeldevorgang eingeleitet und an der Steckdose die DECT-Taste gedrückt.

Über die Fritz!Box kann für jeden Tag die genaue Uhrzeit angegeben werden, zu der die Steckdose geschaltet werden soll. Außerdem lassen sich auch zufällige Schaltungen einstellen. So kann im Urlaub die Anwesenheit von Personen im Haus simuliert werden. Über die MyFritz!App lässt sich die Steckdose auch bequem per Smartphone steuern. Weitere Features sind eine Stromverbrauchsmessung und ein Sensor für die Raumtemperatur. An die Steckdose kann eine zulässige Last von bis zu 2300 Watt angeschlossen werden, was bei 230V einer Stromaufnahme von 10A entspricht.

 Alle Features im Überblick:

  • Ein-/Ausschalter mit Status-LED
  • DECT-Verbindungstaste mit Status-LED
  • Stromverbrauchsrechner mit Kostenberechnung
  • Sensor für Raumtemperatur mit Korrekturfunktion
  • Steuerung per PC, Telefon, Smartphone und MyFritz!-Dienst
  • Maximal zulässige Last: 2300 Watt / 10A
Steuerung über die MyFritz!App 2 Beta
Steuerung über die MyFritz!App 2 Beta
Steuerung über das Fritz!Fon MT-F
Steuerung über das Fritz!Fon MT-F

Mögliche Einstellungen über die Fritz!Box:

  • Schaltzustand nach Stromausfall (an/aus/letzter Zustand)
  • Stromkostenberechnung aufgrund eigener Tarif-Angaben
  • LED-Anzeigen aktivieren / deaktivieren
  • Manuelles Schalten der Steckdose zulassen / verweigern
  • Korrektur der gemessenen Raumtemperatur
  • Push-Service: Status-Informationen per E-Mail
  • Standby-Funktion mit einstellbarer Leistungsschwelle
  • Zeitschaltungen: Täglich, Zufällig, Countdown, Rhythmisch, Einmalig, Astronomisch, nach Kalender
FRITZ!DECT 200 Einstellungen
Sämtliche Funktionen der FRITZ!DECT 200 können über die Fritz!Box-Oberfläche eingestellt werden.
FRITZ!DECT 200 Zeitschaltung
Die Zeitschaltung bietet zahlreiche Szenarien an.

Energieanzeige:

  • Aktuelle Leistung (Watt) als Grafik
  • Gesamtverbrauch (kWh) als Grafik
  • Anzeige der aktuellen Leistung
  • Anzeige der aktuellen Stromstärke
  • Anzeige von Spannungsschwankungen
  • Mindestleistung der letzten 10/60 Min.
  • Maximalleistung der letzten 10/60 Min.
  • Verbrauchsprognose
  • Anzeige von kWh, Kosten und CO2-Ausstoß
  • Verbrauchsanzeige nach Tag, Woche, Monat, Jahr
FRITZ!DECT 200 Energieanzeige
Neben dem Gesamtverbrauch werden auch aktuelle Leistungsdaten der Steckdose angezeigt.

Fazit: Nützliche Funktionen für den Einstieg in Smart-Home

Die Fritz!Dect 200 kann sich sehen lassen. Die Steckdose ist wie von AVM gewohnt gut verarbeitet und macht einen soliden Eindruck. Als erstes Smart-Home-Gerät von AVM bietet sie zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Dazu gehört das automatische Schalten nach verschiedenen Szenarien und Zeiten. So kann beispielsweise eine Lampe in unregelmäßigen Abständen geschaltet werden, um anwesende Personen im Haus zu simulieren. Das ist ganz praktisch wenn man über längere Zeit das Haus verlässt. Auch die einstellbare Standby-Funktion ist gut zu gebrauchen. Wird der PC heruntergefahren oder der TV ausgeschaltet, schaltet die Steckdose automatisch alle Verbraucher komplett aus. Neben dem automatischen Schalten kann die Steckdose auch über die Fritz!Box-Oberfläche und per Taster sowie über die MyFritz!App und den MyFritz!-Dienst manuell geschaltet werden. Die Einrichtung im Netzwerk ist schnell erledigt und unkompliziert. Die automatische sowie auch die manuelle Schaltung über alle verfügbaren Wege funktioniert bisher tadellos.
Die Verbrauchsanzeige zeigt alle wesentlichen Einheiten, wie Spannung, Stromstärke und Leistung an. Dabei kann der Verbrauch nach Tagen, Wochen, Monaten und Jahren in der Grafik dargestellt werden. Über die manuelle Eingabe des eigenen Stromtarifs kann man sich die aktuellen Stromkosten errechnen lassen. Eine Prognose für die Stromkosten sowie eine CO2-Anzeige sind ebenfalls vorhanden. Ein gutes Feature um die Stromkosten im Blick zu behalten. Der Push-Service verschickt alle Verbrauchsdaten der einzelnen Steckdosen an die angegebene E-Mail-Adresse. Darüber können die größten Stromfresser im Haushalt ausfindig gemacht werden. Der Temperatursensor ist zwar ganz interessant, aber bisher nur wenig nützlich. Dieser wird wohl erst mit zunehmenden Smart-Home-Geräten von AVM eine richtige Verwendung finden, z.B. wenn über die Fritz!Box auch Heizungen und Fenster gesteuert werden können. Mit rund 40 Euro pro Gerät ist der Einstieg in die Hausautomation gesichert.