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Netzteil-Ratgeber

netzteil-ratgeberStromstärken und Effizienzklasse beachten

Beim Netzteil kommt es in erster Linie auf die Stärke an, was von den verbauten Komponenten abhängig ist. Dazu kann man die einzelnen Werte der Herstellerangaben miteinander addieren und dann eine Reserve lassen. Eine kleine Reserve sollte immer eingehalten werden, damit das Netzteil nicht immer an der Grenze arbeiten muss. Soll später aufgerüstet werden, sollte man eine größere Reserve einplanen.

Die Anzahl und Arten der Kabel müssen natürlich entsprechend der restlichen Komponenten im System berücksichtigt werden. Ein Kabel-Management ist keine Pflicht, aber ist bei größeren Systemen durchaus sinnvoll um Chaos im Gehäuse zu vermeiden.

Die Effizienzklasse des Netzteils ist ein wichtiger Faktor, um Verluste und unnötige Abwärme zu verringern.  Dazu sind die Netzteile zertifiziert. Von No-Name-Netzteilen rate ich grundsätzlich ab, da diese oft nicht halten was sie versprechen und zudem auch gefährlich werden können.

Ein weiterer Faktor ist der Geräuschpegel. Viele Standard-Netzteile sind mit billigen Lüftern ausgestattet, die den Lärmfaktor des PCs deutlich erhöhen können. Zudem sollte man sich die einzelnen Stromstärken anschauen, die auf den sogenannten Stromschienen gefahren werden können. Dabei sind bei Gaming-PCs die 12-Volt-Schienen wohl die Wichtigsten, da hierüber auch die Grafikkarten versorgt werden. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

– Formfaktor
– Stärke (Wattzahl)
– Wirkungsgrad (Zertifizierung)
– Geräuschpegel (Qualität / Lüftergröße)
– Schutzfunktionen
– Kabel-Management
– Aktive / Passive Kühlung
– Stromstärken auf den einzelnen Stromschienen
– Benötigte Stecker (Mainboard, Grafikkarte, Laufwerke usw.)