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Firefox 43: Signierte Add-ons werden erzwungen

firefoxFirefox 43 steht für Linux, Mac und Windows zum Download bereit. Auch eine 64-Bit-Version für Linux und Windows ist erhältlich. Die Android-Version erhält ebenfalls neue Funktionen.

Blockierlisten verhindern Aktivitäten-Verfolgung

In der neuen Version wird die Privatsphäre im privaten Modus durch eine erweiterte Blockierliste verbessert. Zwei Listen von disconnect.me sind bereits integriert: Eine Basis-Liste, die nicht alle Tracker blockiert, um die Webseiten-Kompatibilität nicht zu sehr einzuschränken und eine erweiterte Liste, die mehr Tracker blockiert, wodurch es allerdings zu Fehlern auf der Webseite kommen kann. Unter Einstellungen -> Datenschutz -> Blockierliste ändern kann zwischen den Listen umgeschaltet werden.

Signierte Add-ons werden erzwungen

Durch die verbesserte Sicherheit ist es nicht mehr möglich Add-ons ohne Signatur zu installieren. Es können nur noch von Firefox signierte Add-ons genutzt werden. Bereits installierte Add-ons werden nach dem Update deaktiviert und lassen sich nicht mehr aktivieren. Bisher gab der Browser nur eine Warnung aus, wenn entsprechende Add-ons installiert wurden. Durch das Verhindern von unsignierten Add-ons soll das Installieren von Mailware verhindert werden. Diese kann Browser-Einstellungen verändern und unbefugt Daten abgreifen.
Wer die Add-ons dennoch nutzen möchte, kann die Funktion in den Browser-Einstellungen deaktivieren. Dazu wird in der Adresszeile about:config eingegeben und anschließend die Funktion xpinstall.signatures.required auf false gestellt. Nun lassen sich die unsignierten Add-ons wieder aktivieren. Mit Version 44 soll diese Hintertür entfernt werden, sodass nur noch von Firefox signierte Add-ons genutzt werden können.

Suchvorschläge in der Adresszeile und verbesserte API

Nach dem Installieren der neuen Version wird der Nutzer gefragt, ob Suchvorschläge auch in der Adresszeile angezeigt werden sollen. Alternativ kann diese Funktion auch in den Einstellungen unter Suche -> Suchvorschläge in Adresszeile anzeigen aktiviert werden. Die API-Schnittstelle für die Wiedergabe des M4V-Videoformats über WebRTC wurde verbessert und ermöglicht nun die Nutzung auf mehreren Monitoren.

Neuerungen in der Android-Version

In der Android-Version wird den Tabs nun ein Lautsprecher-Symbol hinzugefügt, wenn die aufgerufene Webseite einen Ton wiedergibt. Dadurch soll der Nutzer schneller erkennen können, welche Webseite für das Abspielen von Musik oder Werbung verantwortlich ist. Einträge in der Leseliste können nun als gelesen oder ungelesen markiert werden.

Release Notes & Download-Links

Der neue Firefox kann über die Update-Funktion des Browsers oder direkt von der Hersteller-Seite geladen werden.

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